Gottesdienste

03.02.2012 um 12.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Friedensandacht

04.02.2012 um 18.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Im Rausch der Sinne: Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Volker Beck, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Superintendent Dr. Bertold Höcker

05.02.2012 um 10.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Superintendent Dr. Bertold Höcker, anschl. Suppenküche

05.02.2012 um 18.00 Uhr,
St. Marienkirche, Marienkapelle:
Gottesdienst mit der anglikanischen Gemeinde St. Georges (in englischer Sprache)

Veranstaltungen

03.02.2012 um 12.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Friedensandacht

03.02.2012 um 13.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Orgel zur Mittagszeit

03.02.2012 um 19.30 Uhr,
Ev. Kirchenforum, Klosterstr. 66:
FeatureZeit: Wir wollen eine neue Menschheit schaffen. Maxim Gorki - Nimbus und Tragik

04.02.2012 um 11.00 Uhr,
Ev. Kirchenforum, Klosterstr. 66:
Lektüre-Seminar: Vom Wesen der Träume, Veranstaltung der C.G. Jung Gesell. Berlin

 

Presse

 

 

Kontakt:

Anna Poeschel
Ev. Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (030) 242 44 67
Mobil: (0176) 12 21 31 44
anna.poeschel@marienkirche-berlin.de
presse@marienkirche-berlin.de
Postadresse: Waisenstr. 28, 10179 Berlin
Besucheradresse: Karl-Liebknecht-Str. 8, 10178 Berlin

 

 

Aktuelle Presseinformationen:

 

 

Gottesdienst für Verliebte
zum Valentinstag am 14. Februar, 18.30 Uhr


Die evangelische Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien lädt auch in 2012 zu einem Gottesdienst für Verliebte am Valentinstag. Mit Musik des langjährigen Keimzeit-Saxophonisten Ralf Benschu, mit Rosen und einem Segen für die Liebe richtet sich der Gottesdienst insbesondere an frisch verliebte und frisch verheiratete Paare.

Religiöser Ursprung des Valentinstags am 14. Februar war das heute vergessene Fest zur Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam. Der Valentinstag, dessen Namen vermutlich auf die Legende des Bischofs Valentin von Terni zurückgeht, gilt heute weltweit als Tag der Liebenden.

 

Predigt: Pfarrer Johannes Krug
Liturgie: Pfarrer Frank-Michael Theuer
Saxophon: Ralf Benschu

 

Berlin, den 20. Februar 2012
 

 

 

Wenn ein Kind stirbt...
Gottesdienst in der St. Marienkirche zum weltweiten Gedenken an verstorbene Kinder für trauernde Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde


11. Dezember, 18.30 Uhr


Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 20.000 Kinder und junge rwachsene. Überall bleiben trauernde Eltern, Geschwister, Großeltern nd Freunde zurück.


Für Menschen, die um ein verstorbenes Kind trauern, ist die Vorweihnachtszeit besonders belastet.

In einem Gottesdienst am 1. Dezember bietet die Gemeinde St.Petri-St.Marien Raum für Gedenken und Trauer. Pfarrer Johannes Krug betont „Zu diesem Gottesdienst sind alle Trauernden eingeladen, nicht nur kirchlich gebundene Christen. Trauer kennt keine Grenzen.“


Angehörige können die Namen ihrer verstorbenen Kinder vor dem Gottesdienst aufschreiben. Die Namen werden dann verlesen, Trauernde haben Gelegenheit, eine Kerze zu entzünden. Für die Betreuung von kleineren Kindern ist gesorgt. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es die Möglichkeit zum Gespräch.


Zu den Mitveranstaltern des Gottesdienstes gehören die Evangelische Krankenhaus-Seelsorge, Verwaiste Eltern und Geschwister Berlin e. V. und das Ronald McDonald Haus Berlin.


Der Gottesdienst findet am so genannten Worldwide Candle Lightning Day statt. An diesem Tag, dem zweiten Sonntag im Dezember, gedenken ngehörige in der ganzen Welt ihrer verstorbenen Kindern, Enkel und
Geschwister.
Die Initiative geht auf eine Vereinigung verwaister Eltern und ihrer Angehöriger in den USA zurück, den „Compassionate Friends“. Weltweit werden um 19 Uhr für verstorbene Kinder Kerzen entzündet und von außen sichtbar ins Fenster gestellt. Durch die Verschiebung in den unterschiedlichen Zeitzonen soll sich eine Lichterwelle bilden, die in 24 Stunden einmal um die ganze Welt wandert.

 

Berlin, den 17. November 2011

 

 

 

"… aber meine Gnade soll nicht von Dir weichen."
Zweites ökumenisches Totengedenken der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin

 

Unter dem Leitspruch „Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von Dir weichen.“ (Jesaja 51, 10) feiert die Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin am Dienstag, dem 15.11.2011, um 18:30 Uhr in der Marienkirche eine ökumenische Vesper zum Gedenken an die Verstorbenen.

Besonders eingeladen sind Angehörige, die in diesem Jahr Kontakt mit der Notfallseelsorge und Krisenintervention hatten und alle, die einen Menschen verloren haben.

„Der Tod eines nahe stehenden Menschen erschüttert von Grund auf. Eine Welt bricht zusammen, muss neu geordnet werden auf dem Weg durch die Trauerzeit“, so Pfarrer Justus Fiedler, Beauftragter der Evangelischen Kirche für die Notfallseelsorge in Berlin. „Mit dem Gedenken an die Verstorbenen möchten wir helfen, ein Stück Trauerarbeit zu leisten und Menschen einen Raum zum bewussten Gedenken eröffnen.“ Vor dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit, die Namen von Verstorbenen auf Zettel zu schreiben. Diese Namen werden dann in den Fürbitten genannt. Die Vesper findet bereits zum zweiten Mal statt. Sie wird von evangelischen und katholischen Mitgliedern der Notfallseelsorge in Berlin gestaltet. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Gespräch bei Getränken und einem Imbiss.

Die Notfallseelsorge/ Krisenintervention Berlin ist ein Angebot für Menschen in einer akuten Notsituation als „erste Hilfe für die Seele“. Durch ein unvorhersehbares erschütterndes Erlebnis oder durch die Erfahrung des plötzlichen Todes eines Angehörigen werden Menschen aus ihrer Lebenswelt herausgerissen. Geschulte ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger, Krisenhelferinnen und Krisenhelfer stehen rund um die Uhr das ganze Jahr zur Verfügung. Das Angebot steht allen Hilfesuchenden kostenfrei zur Verfügung, unabhängig von ihrer religiösen Bindung oder Weltanschauung. Die Notfallseelsorger und Krisenhelfer werden durch Polizei oder Feuerwehr gerufen.

Ansprechpartner: Pfarrer Justus Fiedler, j.fiedler@ekbo.de, Tel: 0171 687 51 23, http://www.notfallseelsorge-berlin.de

 

Berlin, den 3. November 2011

 

 

Occupy Bewegung darf vorläufig auf dem Gelände des Parochialkirchhofs bleiben

 

Der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien hat in seiner Sitzung vom 2. November 2011 beschlossen, der Occupy Berlin Bewegung den Platz auf der Grünfläche neben der Parochialkirche vorläufig weiterhin für ein Camp zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde wird zudem die Bewegung bei der Suche nach einem von ihr selbst gewünschten öffentlichkeitswirksameren Standort unterstützen.

 

Berlin, den 2.11.2011

 

 

 

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag: Todesreigen - Lebenstanz


20. November, 9.00 Uhr

Live-Übertragung als ZDF-Fernsehgottesdien
st
Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr, bis 9.00 Uhr müssen die Plätze eingenommen sein!
Im zweiten Teil ohne Übertragung: Gedenken an die Verstorbenen des letzten Kirchenjahres und Abendmahl

 

Predigt: Pfarrer Gregor Hohberg
Tanz: Josep Caballero García
MarienVokalensemble | Cello: Martin Seemann | Kontrabass: Annette Rheinfurth
Continuo-Orgel: Beni Araki |  Leitung: Marie-Louise Schneider
Orgel: Marienorganistin Martina Kürschner

 

Im Eingangsbereich der Marienkirche werden alle Besucher von einem mittelalterlichen Gemälde begrüßt, einem ringsum auf die Mauer gemalten Totentanz. Auf diesem Bild werden alle vom Tod empfangen und zum Tanz gebeten: Der Bauer und der Banker, der Kaiser und der Bischof, der Bettler und der Kaufmann… alle, ob sie wollen oder nicht, müssen hinein in diesen Tanz. Memento Mori – gedenke, dass du sterben musst – ruft der Totentanz den Lebenden zu. Im Gottesdienst, den das ZDF am Ewigkeitssonntag aus der Marienkirche überträgt, wird das alte Wandgemälde zum Leben erweckt. Dabei gibt es Erstaunliches auch für den heutigen Umgang mit Tod und Sterben zu entdecken.
Die Predigt hält Pfarrer Gregor Hohberg. Unterstützt wird er von Mitgliedern der Gemeinde, dem Tänzer Josep Caballero Garcia und dem MarienVokalensemble, das unter der Leitung von Marie-Louise Schneider Teile aus der Motette „Unser Leben ist ein Schatten“ von Johann Bach (1604-1673) musiziert. 

Der Gottesdienst steht wie alle evangelischen ZDF-Fernsehgottesdienste im Jahr 2011 unter dem Motto „Freiheit“. Christlicher Glaube lebt vom Gehaltensein in Gott und erfährt darin Freiheit, die einerseits aus dem Vertrauen und andererseits aus freiwilliger Bindung an Gott und den Nächsten erwächst. Letztendlich zielt das Evangelium auf eine freie, also mündige und damit zugleich verantwortliche Existenz des Menschen unter Gottes Wort.
Damit greift die Reihe der ZDF-Fernsehgottesdienste im Jahr 2011 bewusst das Jahresthema der Lutherdekade auf. In den Gottesdiensten soll zur Bewährung christlicher Freiheit vor dem Hintergrund heutiger Herausforderungen ermutigt werden. Es kommt zur Sprache, wie heutige Christenmenschen die Freiheit in verschiedenen Lebensbereichen und Situationen zu leben versuchen. Und nicht zuletzt soll immer wieder zu mündigem Glauben eingeladen werden.

Nach der Sendung gibt es bis 14.00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebo
t der evangelischen Kirche unter der Telefonnummer 01803 67 83 76 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Max. 42 Cent aus Mobilfunknetzen).

Weitere Informationen
zum Jahresthema 2011 und zu diesem Gottesdienst finden Sie im Internet unter www.zdf.gottesdienste.de 

 

Berlin, den 2. November 2011

 

 

Occupy Berlin bezieht vorübergehend Station an der Parochialkirche

 

Am 29.10.2011 hat die Occupy Berlin Bewegung begonnen, ein Camp auf dem Parochialkirchhof aufzubauen. 
Pfarrer Gregor Hohberg: "Die Occupy Bewegung setzt sich für Gerechtigkeit und Frieden ein und stemmt sich gegen die Allmacht des Kapitalismus. Das sind Wert, die wir teilen. Deshalb haben wir der Bewegung angeboten, vorläufig auf dem Gelände der Parochialkirche ein Quartier einzurichten."
Das Camp ist zunächst befristet bis zum 2. November. Dann entscheidet der Gemeindekirchenrat, ob es weiter bestehen kann.

 

Ein Statement des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte finden Sie hier .

 

Berlin, den 29.10.2011

 

 

 Deutsche Stiftung Denkmalschutz übergibt 24.000 Euro für Restaurierungsarbeiten in der Parochialkirche


Am 25.10 2011 hat das Kuratorium Berlin der Deutschen Stiftung Denkmalsschutz symbolisch einen Check über 24.000,00 Euro an die Evangelischen Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien übergeben. Das Geld ist bestimmt für die Restaurierungsarbeiten in der Parochialkirche.


Die Deutsche Stiftung Denkmals ermöglicht mit den Geldern die Restaurierung der Wandbemalung in der Vorhalle der Parochialkirche.

Die Parochialkirche ist eines der bedeutendsten barocken Bauwerke in der Berliner Innenstadt. Ihre Turmhalle ist nach der Zerstörung der Kirche im 2. Weltkrieg der einzige original erhaltene Teil der Haupträume der Kirche und birgt wichtige Reste der ehemaligen Ausstattung.

„Der heutige Tag ist ein Meilenstein für die zukünftige Nutzung der Parochialkirche. Die Kirche soll ein Ort der Bewahrung des kirchlichen Kulturerbes werden. Die Kunstsammlung unserer Gemeinde wird hier ihre Heimat finden. Außerdem sind Ausstellungen mit Kunstschätzen anderer Gemeinden aus der Landeskirche geplant. Dafür möchten wir unter anderem mit der Restaurierung der Vorhalle die nötige Infrastruktur schaffen.“, sagt Katharina Steer-Beck, die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien.

Die Gelder aus Mitteln der Glückspirale sollen vor allem für konzeptionelle und planerische Vorarbeiten eingesetzt werden. Ein Wanderstaurator wird die historische Wandbemalung freilegen und auf Grundlage dessen
ein Restaurierungskonzept erarbeiten.

 

Berlin, 25.10.2011

 

 

 

Gründung eines Trägervereins für ein neues Bet- und Lehrhaus am Petriplatz

 

Am 11. Oktober 2011 wurde in der St. Marienkirche am Alexanderplatz der gemeinnützige Verein „Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e.V.“ gegründet. Ziel des Vereins ist die Förderung und Begleitung der Errichtung und des Betriebes eines neuen Bet- und Lehrhaus für eine gute Nachbarschaft von Judentum, Christentum und Islam am Standort der ehemaligen Petrikirche in Berlin-Mitte.

Der neu gegründete Verein will mit dem Bau eines Bet- und Lehrhauses für die drei monotheistischen Religionen am Petriplatz zum gegenseitigen Verständnis der Religionen beitragen. So soll dem Miteinander von Religion und Stadt, das vor über 800 Jahren am Petriplatz seinen Ausgang nahm, eine zukunftsweisende Gestalt verliehen werden: ein Haus Gottes, in dem öffentlich und für jeden frei zugänglich Juden, Muslime und Christen beten, ihre Feste feiern und unter Einbeziehung der mehrheitlich säkularen Stadtgesellschaft die Gemeinschaft, den Dialog und Diskurs miteinander suchen.

Gründungsmitglieder des Vereins sind das Land Berlin, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, das Abraham Geiger Kolleg gGmbH, das Forum für Interkulturellen Dialog Berlin e.V., der Evangelische Kirchenkreises Berlin Stadtmitte und die Evangelische Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien.

In den Vereinsvorstand wurden gewählt: Maya Zehden (Jüdische Gemeinde zu Berlin), Rabbiner Dr. Tovia Ben Chorin (Abraham Geiger Kolleg), Ercan Karakoyun und Imam Kadir Sanci (FID e.V.), Pfarrer Gregor Hohberg und Roland Stolte (Ev. Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien). Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Pfarrer Gregor Hohberg bestimmt.

In das Kuratorium wurden berufen: Lala Süsskind (Jüdische Gemeinde), Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka (Abraham Geiger Kolleg), Katharina Steer-Beck (Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der Ev. Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien), Superintendent Dr. Bertold Höcker (Kirchenkreis Berlin Stadtmitte), Dr. Christian Hanke (Bezirksbürgermeister des Bezirks Mitte), Dagmar Reim (Intendantin der rbb), Prof. Dr. Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz), Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin) und als Vorsitzenden des Kuratoriums Kulturstaatssekretär André Schmitz.

Der Petriplatz in der Mitte Berlins ist ein symbolisch verdichteter Ort: er ist der Urort der Stadt, auf den sich die erste urkundliche Erwähnung Berlins bezieht. Die archäologischen Grabungen auf dem Platz von 2007-09 haben die Einsicht wachsen lassen, dass dieser Urort Berlins eines besonderen Umgangs bedarf.
Die St. Petri-St.Mariengemeinde hat 2008 Beschlüsse gefasst, die auf die Errichtung eines neuen Bet- und Lehrhauses zielen. Seit 2010 arbeiten die Jüdische Gemeinde Berlin, das Forum für Interkulturellen Dialog e.V. als islamischer Partner und die St.Petri-St.Mariengemeinde konzeptionell, strukturell-organisatorisch und im Hinblick auf die Bauplanung an der Realisierung des Projekts.

 

Weitere Informationen finden Sie hier .
Foto (c) Martin Kirchner

 

Berlin, den 11. Oktober 2011

 

 

Internationale Tagung zum Berliner Totentanz in St. Marien

 

Vom 15. bis 18. September 2011 wird das Totentanz-Wandgemälde in der Turmhalle der St. Marienkirche Gegenstand der internationalen Arbeitstagung „Der Berliner Totentanz – Geschichte – Restaurierung – Öffentlichkeit“ sein.

 

Das um 1470 geschaffene Wandgemälde des Totentanzes in der Turmhalle der Berliner Marienkirche gehört zu den berühmtesten und ältesten Denkmälern Berlins. Als einem der letzten am ursprünglichen Ort erhaltenen Vertreter der ‚monumentalen‘ Totentänze des Mittelalters nördlich der Alpen kommt ihm eine Bedeutung zu, die weit über den Rahmen Berlins hinausreicht.

Bekanntheitsgrad und Bedeutung stehen in scharfem Kontrast zu der aktuellen, unbefriedigenden Präsentation des Wandgemäldes und zu dessen wissenschaftlichen Bearbeitungsstand. Die Fachtagung ist Teil der aktuellen restauratorischen Maßnahmen sowie der Planungen zur Neupräsentation des Berliner Totentanzes. Sie soll dem interdisziplinären Gespräch zu verschiedenen Themen der wissenschaftlichen Analyse und des konservatorischen Handelns dienen. Ziel ist es, Entscheidungen über den künftigen Umgang mit dem Totentanzgemälde durch historisch-wissenschaftliche Analyse vorzubereiten.

Die Tagung ist eine gemeinsamen Veranstaltung der Humboldt-Universität zu Berlin, des Berliner Landesdenkmalamt, der Ev. Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien und der Stiftung Kirchliches Kulturerbe in Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Europäischen Totentanz-Vereinigung und dem Verband der Restauratoren. Sie ist zugleich die 17. Jahrestagung der Europäischen Totentanz-Vereinigung.

 

Programm und weitere Informationen:
www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/2011/07/der-berliner-totentanz/
www.totentanz-online.de

Hintergrundinformationen zum Herunterladen

 

Berlin, den 18. Juli 2011