Leben! 18. Februar bis 1. April 2007
Ab 18. Februar startete unsere letzte Abendgottesdienstreihe
LEBEN hieß das Thema. Wie beschäftigten uns mit dem Leben in unserer großen Stadt – ganz hautnah. Dazu hatten wir wichtige Menschen aus dem Alltag Berlins zu uns eingeladen: Feuerwehrleute, Polizisten, Erzieherinnen, Fachleute, die in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen arbeiten, Menschen, die sich um Todkranke kümmern und solche, die helfen, neues Leben auf die Welt zu bringen.
Zur Eröffnung am 18. Februar um 18.30 feierten wir bei einem Gottesdienst das Leben: mit einem Ball, mit Musik und Tanz, mitten in der Kirche.
Hier die Termine im Einzelnen:
18.02 Leben feiern Eröffnungsgottesdienst mit Marienball
25.02. Leben zur Welt bringen mit Fachleuten aus der Geburtshilfe
04.03. Leben an die Hand nehmen mit Erzieherinnen und einer Tagesmutter
11.03. Leben schützen mit Vertretern der Berliner Polizei
18.03. Leben retten mit der Besatzung eines Rettungswagens
25.03. ins Leben hinein nehmen mit Fachleuten aus Einrichtungen für Behinderte
01.04. Leben ausatmen lassen mit Pflegekräften und Vertretern eines
Sterbehospizes

Was war:

Reihe Abgestempelt?
23. Juli bis 15. Oktober 2006
„Schwule und Lesben sind untreu.“, „Wer keine Arbeit findet, ist selber schuld.“, „Journalisten gehen über Leichen.“ Das sind alles Vorurteile, schnelle Meinungen. Sie drücken einen unsichtbaren Stempel auf. Den hat man dann, manchmal ein Leben lang. Wir alle kennen Vorurteile und können uns oft nicht davor verschließen, sie selbst anzuwenden.
In der neuen Gottesdienstreihe „Abgestempelt?“ sollen diese vorschnell gefällten Meinungen hinterfragt werden. Die Pfarrer an St. Marien laden an diesen Abenden Menschen ein, die selbst von Vorurteilen betroffen sind. „Wir wollen dazu ermuntern, abseits der Schubladen wahrzunehmen“, sagt Pfarrer Johannes Krug.
Themen der Gottesdienste:
23. Juli: Türken sind Machos
30. Juli : Wer keine Arbeit findet, ist selber schuld
06. August: Berufstätige Frauen sind Rabenmütter
13. August: Einmal Knast, immer Knast
20. August: Frauen taugen nicht zum Priesteramt
27. August: Erzfeinde? Politiker im Wahlkampf
03. September: Schwule und Lesben sind untreu (L. Wittkopf)
10. September: Manager sahnen nur ab (G. Hohberg)
17. September: Hauptschüler kannste vergessen (L.Wittkopf)
24. September: Trauernde wollen in Ruhe gelassen werden (G. Hohberg)
01. Oktober: Moderne Kunst versteht kein Mensch (C. Bammel)
08. Oktober: Studenten liegen uns nur auf der Tasche (J.Krug)
15.Oktober: Journalisten gehen über Leichen (L. Wittkopf)
Im Anschluss an jeden Gottesdienst besteht die Möglichkeit zu einem Gespräch.
Einzelne Predigten können Sie unter Standpunkte nachlesen
Lebensstufen
Abendgottesdienst jeden Sonntag um 18.30,
vom 19. Februar bis 9. April 2006
Wenn wir uns zum ersten Mal verlieben. Vater oder Mutter werden. Wenn ein geliebter Mensch stirbt. Wenn wir unsere erste Arbeitsstelle antreten – oder unsere Arbeit verlieren – das alles sind gravierende Einschnitte in das Leben eines Menschen. Lebensstufen, die uns Schritt für Schritt voranbringen auf unserem Lebensweg – so wie es Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“ beschrieben hat:
„Es muss das Herz bei jeder Lebensstufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne...“
In der am 19. Februar 2006 um 18. 30 beginnenden neuen Gottesdienstreihe ist jeweils eine Lebenssituation Thema. „Verlieben“ wird der erste Gegenstand der Abendgottesdienstreihe sein, gefolgt von „Eltern werden“, „Krank“, „Trennung“, „Immer arbeiten?“, „älter werden“, „Sterben“ und „Aufbrüche“. Junge Pfarrerinnen und Pfarrer predigen über das entsprechende Thema. Im Anschluss an den Gottesdienst landen wir Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns bei einem Glas Wein oder Saft weiterzudiskutieren – über das Leben mit allen seinen hellen und dunklen Seiten.
