Gottesdienste

03.02.2012 um 12.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Friedensandacht

04.02.2012 um 18.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Im Rausch der Sinne: Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Volker Beck, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Superintendent Dr. Bertold Höcker

05.02.2012 um 10.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Superintendent Dr. Bertold Höcker, anschl. Suppenküche

05.02.2012 um 18.00 Uhr,
St. Marienkirche, Marienkapelle:
Gottesdienst mit der anglikanischen Gemeinde St. Georges (in englischer Sprache)

Veranstaltungen

03.02.2012 um 12.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Friedensandacht

03.02.2012 um 13.30 Uhr,
St. Marienkirche:
Orgel zur Mittagszeit

03.02.2012 um 19.30 Uhr,
Ev. Kirchenforum, Klosterstr. 66:
FeatureZeit: Wir wollen eine neue Menschheit schaffen. Maxim Gorki - Nimbus und Tragik

04.02.2012 um 11.00 Uhr,
Ev. Kirchenforum, Klosterstr. 66:
Lektüre-Seminar: Vom Wesen der Träume, Veranstaltung der C.G. Jung Gesell. Berlin

St. Petri
 
 
 
 

Die St.Petri-Gemeinde entstand bereits im 12. Jahrhundert auf der Insel zwischen den beiden Spreearmen, im damaligen Cölln. Die Bewohner dieses leicht hügeligen, bewaldeten Gebietes waren überwiegend Fischer und einfache Handwerker, was sich noch im heutigen Namen Fischerinsel wiederspiegelt. Im Verlauf ihrer langen Geschichte baute die Gemeinde wenigstens fünf Kirchen im Zentrum dieser Insel, deren Gestalt und Baugeschichte sehr unterschiedlich dokumentiert sind. Eine erste Kirche entstand vermutlich als spätromanische Feldsteinkirche in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Bereits 1370 musste sie einer deutlich größeren, dreischiffigen spätgotischen Hallenkirche weichen, die 1730 durch Brand zerstört, 1733 als barocke Kirche neu errichtet und 1809 wiederum durch Feuer vernichtet wurde. Bis 1846 hatte sich die Gemeinde zu gedulden, ehe der Beschluss zum Aufbau einer neuen, diesmal neugotischen Backsteinkirche gefasst werden konnte und die dazu nötigen Geldmittel den Baubeginn erlaubten. In der Zwischenzeit fanden die Gottesdienste im Dom und in der Gertraudenkirche am Spittelmarkt statt. Erst 1852 wurde der Bau dieser letzten Petri-Kirche fertiggestellt; sie entstand nach Entwürfen von Johann Heinrich Strack, besaß ein Querschiff, vier achteckige Seitentürme und hatte einen Kirchturm von 96 m Höhe, damals der höchste Turm Berlins. Die Kirche besaß 1500 Sitzplätze, bot aber insgesamt Platz für etwa 3000 Gemeindeglieder. Sie hatte eine der größten Orgeln Berlins.
1945 wurde sie ein Opfer des Zweiten Weltkrieges, allerdings weniger durch Bombenabwurf als durch Beschuss und Kampfhandlungen in den letzten Kriegstagen. Ihre Ruine stand später einer sozialistischen Stadtplanung im Wege und musste von der Gemeinde aufgegeben werden. 1964 verschwand sie endgültig aus dem Stadtbild. Die Gemeinde versammelte sich seit dem Krieg in ihrem Gemeindehaus in der Neuen Grünstraße 19.